" Hier gibts Rosenwasser: Vom Tricksen und Freunden

Vom Tricksen und Freunden


Oh Lesen, Du meine liebe Beschäftigung, Du musst dieser Tage dem gefüllten Alltag und der Müdigkeit am Abend weichen.
Weil ich Dich jedoch vermisse, wollte ich tricksen und bin erst einmal auf Zeitschriften umgestiegen.
In der Hoffnung, diese gehen leichter zu Gemüt, diese kann man mal zwischendurch schnell konsumieren.
Aber Pustekuchen.
Der Zeitschriftenstapel wächst und wächst und kann mittlerweile durchaus als Abstellutensil herhalten.
Literarisch nicht am Puls der Zeit zu sein, finde ich aber gerade überhaupt nicht schlimm. Es kommen ja auch wieder andere Zeiten.

Gestern nutzte ich jedoch eine Gelegenheit und überflog ein paar Seiten einer Zeitschrift, woraufhin ich bei einem Artikel hängenblieb.
Ich las nur die ersten Zeilen, zu mehr hat die Zeit nicht gereicht.
Die Worte haben mich irgendwie berührt, so dass sie jetzt hier ihren Platz finden sollen:


"Jeder Mensch ist so reich wie die Freunde, die er hat.
Die echten, wahren Wegbegleiter, die schon dabei waren, als man im Morgengrauen torkelnd von Partys kam.
Denen man stolz das erste Kind präsentierte und mit denen man einen verregneten Urlaub auf Amrum ohne allzuviel Streit überstanden hat.
Die geduldig Taschentücher reichten als man betrogen wurde. Und die bereit waren, mit zu verzeihen, als man der Liebe eine zweite Chance gab.
Jetzt im Herbst zeigt sich, wer wirklich zusammengehört."

Schön oder?
Und deshalb:
Meine lieben Freunde, ich danke Euch für so allerhand und bin glücklich darüber, dass wir uns gefunden haben!